Schule von A-Z

 

Änderung von Anschriften, Telefonnummern

Wir bitten Sie, unsere Arbeit in der Verwaltung dadurch zu erleichtern, dass Sie den Klassenlehrer von einer Änderung der Anschrift, der Telefonnummer oder anderer Daten sofort in Kenntnis setzen.

Dies ist besonders auch dafür wichtig, wenn Ihr Kind plötzlich in der Schule erkrankt und wir sie erreichen wollen und müssen. 

 

Arbeits- und Sozialverhalten 

Das Arbeits- und Sozialverhalten (AV/SV) wird nach bestimmten Kriterien beurteilt. Es gibt hierbei fünf Abstufungen:

A = „verdient besondere Anerkennung“

B = „entspricht den Erwartungen in vollem Umfang“

C = „entspricht den Erwartungen“

D = „entspricht den Erwartungen mit Einschränkungen“

E = „entspricht nicht den Erwartungen“

Der Beurteilung eines Kindes unterliegen immer mehrere Aspekte. Diese werden von den zu unterrichtenden Lehrkräften in den Klassen bewertet. Demnach ist eine Arbeits- oder Sozialverhaltensbewertung stets eine gemeinschaftliche Entscheidung. 

Hier ein Auszug der zu beurteilenden Punkte aus dem AV / SV Bögen der Klasse 1. Je nach Häufigkeit der Abstufungen wird die „durchschnittliche“ Beurteilung gewertet. 

Arbeitsverhalten: Leistungsbereitschaft und Mitarbeit, Ziel- und Ergebnisorientierung, Kooperationsfähigkeit, Selbstständigkeit, Sorgfalt und Ausdauer, Verlässlichkeit, Hausaufgaben und Material in Ordnung

Sozialverhalten: Reflexions- und Konfliktfähigkeit, Vereinbaren und Inhalten von Regeln/Fairness, Hilfsbereitschaft und Achtung anderer, Übernahme von Verantwortung, Mitgestaltung des Gemeinschaftslebens

 

 

 

 

B

 Betreuung an der Schule

Die Betreuung an der Junker-Harke-Grundschule findet dienstags, mittwochs und donnerstags in der Zeit von 11.45 bis 12.50 Uhr für die ersten und zweiten Klassen statt.

Es nehmen fast alle Kinder an der Betreuung teil. Dieses dient zur Stärkung des Sozialverhaltens der jeweiligen Klasse. Zudem ergeben sich mehr positive Elemente für die Eltern: Geschwisterkinder, auch aus höheren Klassenstufen (3 und 4) kommen gleichzeitig nach Hause oder können gleichzeitig abgeholt werden.

 Schwerpunkte in der Arbeit:

A) Spaß und Freude durch gemeinsame Spiele und Sport

     Unsere Ziele sind dabei: Sozialverhalten fördern, Wahrnehmung und Erfahrung mit dem eigenen

     Körper trainieren, Ausdauer und Konzentration anregen, zur Akzeptanz und Freundschaft

     motivieren.

B) Möglichkeiten für Spiele und Beschäftigung kennen lernen, Materialerfahrungen machen

   Unsere Ziele dabei sind: Förderung von Fantasie, Kreativität Fein- und Grobmotorik, Förderung des

    Allgemeinwissens.

C) Umgang der Kinder miteinander und untereinander sozial gestalten

    Unsere Ziele dabei sind: Anpassungsprozesse erleben, d. h. individuelle Wünsche und Anforderungen

    bestehen gleichrangig neben der Gruppe, Konflikte aushalten und austragen lernen.

D) Bedürfnisse der Kinder ernst nehmen, Zeit haben für die Kinder

E) Grenzen setzen und beachten, Meinungsfreiheit, Demokratie und Entscheidungsfreiheit kennen

   und nutzen lernen

    Unsere Ziele dabei sind: Der Stunde Struktur und damit den Kindern einen Rhythmus, Rituale,

    Ruhe und Verlässlichkeit zu geben. Durch vertraute Abläufe zur Gemeinsamkeit finden, Förderung

    von Sprache und Wortschatz auch im Umgang miteinander.

 F) Freispiel und gelenkte Beschäftigung, Arbeitsgemeinschaften und Jahresfeste

     Unsere Ziele dabei sind: Unterhaltung und Interesse fördern, nahe Umgebung, die Natur, Schul-

     und Jahresfeste kennen lernen, lernen auch in der Freizeit Aufgaben zu übernehmen.

 

Beurlaubung Ihres Kindes

Ein Antrag auf Beurlaubung kann nur von Ihnen persönlich gestellt werden. Eine Beurlaubung ist rechtzeitig beim Klassenlehrer zu beantragen.

Über Anträge auf Beurlaubung von zwei oder mehr Tagen, die schriftlich gestellt werden müssen, entscheidet die Rektorin. Wird dies rechtzeitig mit dem Klassenlehrer besprochen, so müssen Ihrem Kind dadurch keine Nachteile entstehen, Versäumtes muss das Kind nachholen.

Denken Sie daran, Ihr Kind ist schulpflichtig, bei Ihrer Urlaubsplanung müssen Sie sich auch an die Ferien halten!

 

 

 

D

 Datenschutz

Eltern dürfen sich ohne besonderen Grund nur in Rücksprache mit dem Kollegium auf dem Schulgelände, Fluren oder Klassenräumen aufhalten.

Dies hat verschiedene Gründe: Nicht alle Eltern und ältere Geschwister sind dem Kollegium und dem anderen Personal bekannt. Da jeder Erwachsene erst einmal als Eindringling angesehen wird, entsteht "allgemeine Panik". So entwickelt sich unnötige Unruhe.

Zum anderen muss der Datenschutz gewährt bleiben. Gespräche werden mitgehört und weitergegeben, Kinder beim Spielen beobachtet und auch immer wieder reglementiert. Noch ein sehr wichtiger Punkt: Es handelt sich um eine Schule, die Kinder müssen die Chance erhalten, sich selbständig entwickeln zu können.

Möchten Sie mit den Lehrern sprechen, vereinbaren Sie bitte einen Termin, damit der Lehrer auch Zeit für Sie hat.

Wir gehen davon aus, dass Sie unsere organisatorischen Wünsche akzeptieren und auch unterstützen!

 

 

 

E

 Elternarbeit – Zusammenarbeit zwischen Elternhaus und Schule

Als

HAUS

des Lernens und Lebens

von Kindern

trägt die Schule

in hohem Maß

zur Achtung und Verwirklichung unserer Werteordnung bei.

Schule soll die Schüler befähigen, Lernen an sich wertzuschätzen und sich anzustrengen, ihre Möglichkeiten auszuschöpfen.

Lehrer sollen die Kinder im Lernen fördern und in ihrem positiven Tun bestärken.

Eltern wünschen eine gute Schulausbildung, da die Elternschaft in vieler Hinsicht heterogen auftritt, sind die erzieherischen Werte und die Ziele einer guten Schulausbildung sehr unterschiedlich.

„Viele Eltern äußern mit wachsendem Unmut ihre Unzufriedenheit mit der Schulausbildung ihrer Kinder…“ Zufriedene Eltern zeigen selten ihr Vertrauen und ihre Zustimmung zum Unterrichtsgeschehen.

Die veränderten Strukturen erfordern eine verstärkte Elternarbeit.

Auf der Basis von Beobachtungsstationen zur Feststellung fachunabhängiger Lernvoraussetzungen für „Vorschüler im Kindergarten“ wird ermittelt, welche Stärken und Schwierigkeiten die Kinder haben und anschließend dokumentiert. Darauf aufbauend werden individuelle Förderpläne erstellt, diese beschreiben Ziele der Förderung sowie angestrebte Maßnahmen um die Ziele zu erreichen. 

Im Anschluss an die Beobachtungen und deren Dokumentationen werden die Ergebnisse und die Ziele sowie die möglichen Förderungen mit den Eltern detailliert besprochen.

Im Weiteren sollen die Lernentwicklungen festgehalten werden, um individuelle Förderpläne zu erstellen.

Die Dokumentation der individuellen Lernentwicklung wird durch den Klassenlehrerin und im Förderunterricht angelegt, geführt und mit den Eltern auf den Elternsprechtagen besprochen und Hilfen zur häuslichen Förderung gegeben. Der Leistungsstand des Schülers und die nächsten Lernfortschritte müssen dargelegt und Verabredungen und Zielvereinbarungen verbindlich festgehalten werden.

Diese Zusammenarbeit von Schule und Elternhaus kann als gemeinsames Ziel festgelegt werden und zur guten Kooperation führen.

Eltern werden über die Belange der Grundschule regelmäßig in der Gesamtkonferenz, im Schulvorstand und in den regelmäßig gut besuchten Gesamtelternabenden informiert.

Eltern sollen in Konferenzen an Entscheidungen der Fächer und des Lernens beteiligt werden.

Die Eltern unserer Schule sind sehr engagiert und versuchen Probleme mit den Lehrern und der Schulleitung zu regeln.

„Beschwerden“ sollen konstruktiv genutzt werden. Sorgen der Eltern werden ernst genommen. Wenn Eltern ihre Sorgen frühzeitig und offen vorbringen, kann die Schule ernsthaft und fachlich reagieren.

Eltern arbeiten und unterstützen die Schule um das Wohlbefinden der Schüler an der Schule zu fördern.

Hierbei sind hervorzuheben:

Teilnahme an Gesamtkonferenzen, Fachkonferenzen, Elternabenden, Elternsprechtagen.

Gestaltung des Schulhofes, Mithilfe bei Renovierungen und Erneuerungen von Ausbauten (Fahrradständer, Rutschhügel, Innenhof), Mithilfe bei schulischen Veranstaltungen (Bundesjugendspielen, Fahrradturnier, Ausflügen), Organisation von Sammlungen, Schulfesten und dem Adventstreff etc.

 

Wir freuen uns auf eine gute Zusammenarbeit!!!

 

 

 

F

"Faustlos" 

Das Ziel dieses Programms ist es, die Fähigkeit Ihres Kindes zum Lösen von Problem zu fördern und den Umgang mit eigenen Gefühlen und denen anderer Menschen zu üben und zu erweitern. Kinder die an diesem Programm teilnehmen und die vermittelten Fertigkeiten lernen und anwenden, werden sich in der Klasse wohler fühlen und im Alltag besser zurechtkommen.

Die Klassensprecher agieren zudem als Streitschlichter der Grundschule Harkebrügge.

 

Fundsachen

Grundsätzlich gilt: Wer etwas findet, gibt den Gegenstand bei Herrn Bischoff oder einer Lehrerin ab.

Hat jemand etwas verloren, dann sollte er sich an Herrn Bischoff oder an eine Lehrerin wenden und nachfragen, ob das Verlorene gefunden und abgegeben wurde. Herr Bischoff ist jeden Morgen vor Unterrichtsbeginn und nach dem Unterricht im Hause zu finden und hilft gerne bei der Suche.

Die Fundsachen werden an den Elternsprechtagen in der Pausenhalle ausgelegt. Hier hat schon manche Mutter den verlorenen Handschuh, die verloren geglaubte Mütze usw. wiederentdeckt.

Bis zum Ende des Schuljahres bleiben die Fundsachen in der Schule liegen, werden sie dann nicht abgeholt, übergeben wir sie der Kolping Berufshilfe.

Hierzu ein Tipp: Namen in den Kleidungsstücken, Sportsachen usw. hilft den Verlierer leichter zu finden.

 

 

 

G

 Ganztag 

Seit dem 01.08.2014 wird unsere Junker-Harke-Grundschule als offene Ganztagsschule geführt. Die Schüler haben an 3 Wochentagen (dienstags, mittwochs und donnerstags) die Möglichkeit, am Ganztagsbetrieb bis 15.15 Uhr teilzunehmen. Dieses Angebot ist freiwillig. Die Eltern entscheiden, ob ihre Kinder an einem, zwei, drei Tagen oder überhaupt am Ganztag teilnehmen.

Das warme Mittagessen wird von der Firma Medirest angeliefert und in den Räumen der Kolping Berufshilfe ausgegeben. Die Essensbestellung erfolgt über das Internet. Nach Unterrichtsschluss (12.50 Uhr) gehen die Erst- und Zweitklässler mit einer Pädagogischen Mitarbeiterin zum Mittagessen, während die Dritt- und Viertklässler Pause haben. Anschließend wechseln die Gruppen.

Im Anschluss werden die Hausaufgaben in Kleingruppen erledigt. Dabei werden diese von Lehrerinnen oder Pädagogischen Mitarbeiterinnen betreut. Das Nachmittagsangebot endet um 15.15 Uhr mit einer AG. 

 

Grundsatz - Schulordnung 

In unserer Schule möchte ich mit anderen Kindern lernen und spielen.

Damit sich alle wohl fühlen können, gehe ich hilfsbereit, freundlich und rücksichtsvoll mit Mitschülern und Erwachsenen um.

Beim Arbeiten und Spielen halte ich mich an folgende Regeln:

Verhalten im Unterricht:

  • Morgens und nach der Pause komme ich pünktlich in den Unterricht.

  • Ich laufe nicht herum, rede nicht dazwischen, schreie nicht in die Klasse und belästige andere nicht.

  • Ich helfe anderen und lache niemanden aus.

  • Ich habe immer meine Schulsachen dabei.

Verhalten gegenüber Mitschülern und Erwachsenen:

  • Alle geben sich Mühe miteinander auszukommen.

  • Wir folgen den Anweisungen der Lehrer und Aufsichtspersonen.

  • Ich störe niemanden beim Spiel.

  • Ich tue niemandem weh.

  • Ich spucke nicht.

  • Ich schließe niemanden aus und rede nicht hinter seinem Rücken über ihn.

  • Ich beleidige niemanden indem ich ihn mit gemeinen Wörtern anspreche; wenn es zum Streit kommt, wollen wir es fair austragen.

  • Ich schreie nicht herum.

  • Fußballspielen ist verboten (Ausnahme: Torwand).

  • In der Pausenhalle dürfen wir nur mit Soft- oder Tischtennisbällen (Tischtennisplatte) spielen.

  • Im Durchgangsbereich sind keine Ballspiele erlaubt.

Schuleigentum

  • Ich beschmiere keine Türen und Wände oder mache sie kaputt.

  • Ich benutze die Toilette ordnungsgemäß.

  • Abfälle gehören in die entsprechenden Mülleimer.

  • Ich breche keine Pflanzen (Äste von Bäumen) ab oder reiße sie aus.

 Allgemeine Schulbestimmungen:

  • Ich stelle mein Fahrrad in den Fahrradständer, während der Schulzeit halte ich mich da nicht auf.

  • Ich verlasse das Schulgelände während der Unterrichtszeit nicht ohne besonderen Auftrag.

  • Messer, andere Waffen, Feuerzeug, Streichhölzer bringe ich nicht mit zum Unterricht.

    Halten Kinder sich nicht an unsere Hausregeln, gehen Sie in der nächsten Pause in unseren „Trainingsraum“ (Klassenraum neben dem Lehrerzimmer), um Versäumtes nachzuholen, um mit anderen Kindern zu spielen, um andere Aufgaben zu erledigen, damit sie das Vertragen verstehen und lernen. Bei Beschädigung und Verschmutzung müssen die Kinder Wiedergutmachungsaufgaben übernehmen. Im äußersten Fall müssen sie beschädigte Dinge wieder ersetzen.

 

 

 

 

H

 Hausschuhe, Sandalen oder Rutschsocken 

In unserer Schule tragen die Schüler im Unterricht Hausschuhe, Sandalen oder Rutschsocken. Sie sollten möglichst  mit Namen versehen werden. Für welche Art Hauschuhe Sie sich entscheiden, bleibt Ihre Sache. Diese Schuhe sollten aber auf jeden Fall bequem sein. Für einige Kinder wäre es auch sinnvoll ein paar trockene Socken in der Tasche vorrätig zu haben.

Für das Tragen von Hausschuhen gibt es unterschiedliche Gründe:

Nach einer Versuchsphase haben wir auf der Gesamtkonferenz beschlossen, das Hausschuh tragen für alle Schüler verbindlich einzuführen. 

  1. Der Sand wird nur noch in die Flure getragen, nicht in die Klassenräume, so dass das Ausrutschen in der Klasse durch die Rutschwirkung des Sandes nicht mehr gegeben ist.

  2. Der Fußboden kann zum Spielen und Arbeiten mit genutzt werden, da er durch Tragen der Hausschuhe sauber bleibt.

  3. Die Füße können sich von den oftmals steifen Schuhen oder Schuhen mit zu hohem Absatz erholen. Füße und Zehen können sich zwischenzeitlich wieder frei bewegen, was auf jeden Fall gesundheitsfördernd ist.

  4. Nasse Schuhe und Strümpfe (Pfützenspringen bereits vor dem Unterricht) können während des Unterrichts wieder trocknen.

 

 

 

 

K

 Krankheitsfälle

Zur Sicherheit des Kindes sollten Sie im Krankheitsfall der Schule unbedingt Nachricht geben.

Grundsätzlich unterliegt Ihr Kind der Schulpflicht. Auffälligkeiten bei Verspätungen un Versäumnissen können zur Vorlage eines Attestes führen.

Seit einigen Jahren werden die Schulversäumnisse als entschuldigt oder unentschuldigt im Zeugnis mit aufgenommen. Damit dabei keine Fehler auftreten, geben Sie ihrem Kind immer eine schriftliche Entschuldigung mit.

Bitte helfen Sie Ihrem Kind, dass es pünktlich zum Unterricht kommt. Die Aufsicht ist eine viertel Stunde vor Unterrichtsbeginn gewährleistet!

Erkrankt Ihr Kind an einer der folgenden Krankheiten, muss die Schule von den Eltern sofort informiert werden!

  • Windpocken, Scharlach, Keuchhusten, Masern, Mumps, Röteln, Kinderlähmung, Läuse und Nissen, Salmonellen

  • Übertragbare Krankheiten der Augen, der Haut oder des Darmes u.a.

Der Besuch der Schule ist in jedem dieser Fälle ausgeschlossen!

 

Keine Zeugnisse? Keine Zensuren? Kein Sitzen bleiben? 

Nach dem ersten Halbjahr bekommt Ihr Kind kein offizielles Zeugnis.

Wir schreiben den Kindern dennoch ein kleines „Zeugnis“ (Urkunde), da alle anderen Kinder auch ein Zeugnis bekommen. Darüber freuen sich die Kinder sehr. Es hat aber keine rechtliche Bedeutung.

In den ersten zwei Schuljahren werden keine Zensuren erteilt. Dadurch soll vermieden werden, dass sich Kinder als Versager abgestempelt fühlen. Aber auch der direkte Vergleich ist nicht möglich.

Verzicht auf Zensuren heißt aber nicht Verzicht auf Leistung.

Kinder wollen lernen und etwas leisten. Dafür brauchen sie Anerkennung durch Elternhaus und Schule. Es gibt daher am Ende des ersten und des zweiten Schuljahres Zeugnisse mit Lernstandbeschreibungen. Hier wird erläutert, was ein Schüler schon kann und wie sich seine Interessen und Fähigkeiten entwickelt haben. Zusätzlich wird über das Sozial – und Arbeitsverhalten Auskunft gegeben. Auch die Anzahl der Fehlzeiten - entschuldigt oder nicht entschuldigt, werden angegeben.

Kein Sitzenbleiben.

Die ersten beiden Schuljahre sind eine Lerneinheit. Deshalb gibt es am Ende der Klasse 1 kein so genanntes „Sitzen bleiben“. Für einzelne Kinder kann es aber sinnvoll sein, gerade die erste Klasse freiwillig zu wiederholen. Sprechen Sie darüber gegebenenfalls mit der Klassenlehrerin.

 

Klassenübergreifende Aktivitäten

  • AG-Angebote für die Klassen 3 und 4

  • Schulfest und Projekttage

  • Fußball- und Völkerballturnier

  • Fahrradturner/ Bundesjugendspiele/ Laufabzeichen

  • Sportworkshops

  • Klassenfahrten/ Schulübernachtung

  • gemeinsam gestaltete Adventszeit

  • Theaterbesuche

  • Karnevalfeier

  • Gottesdienste zum Schulanfang und Aschermittwoch

  • gemeinsames Singen am Freitag

  • Chorauftritte/ Musikalische Aktionen

  • Weihnachten im Schuhkarton

 

Kooperation mit dem Kindergarten 

Wir arbeiten mit den Kindergärten in vielfältiger Weise zusammen. Unter dem Aspekt, den Kindergartenkindern den Anfang in der Schule zu erleichtern, beginnen wir bereits vor der Einschulung mit unserem Kiko- Projekt.

Im Rahmen des Projekts Brückenjahr nehmen die Kindergartenkinder ein Jahr vor der Einschulung als Schulmäuse und Schlaufüchse an verschiedenen Aktionen teil. Sie besuchen in zwei kleinen Gruppen regelmäßig die Schule und treffen sich im Kindergarten und arbeiten mit einer Lehrerin und einer Kindergärtnerin. Wir bemühen uns recht früh, die Lehrer für die Einschulungskinder zu bestimmen.

Vor der Einschulung geht eine Lehrkraft in den Kindergarten und spielt mit den Kindern, damit diese die Lehrer besser kennen lernen. Anschließend beobachten die Lehrer die Kinder genauer und besprechen die Ergebnisse mit den Eltern ab (Kiko). Vor den Sommerferien besuchen die „Schulmäuse“ und „Schlaufüchse“ mehrmals die Zweitklässler, um von ihnen Geschichten vorgelesen zu bekommen. So lernen die Kinder bald alle Lehrer der Schule kennen.

Darüber hinaus treffen sich das Kindergartenpersonal und das Kollegium in festen Abständen zu Besprechungen, um gegenseitige Zielsetzungen aufzuarbeiten.

 

 

 

L

 

 Leistungsbewertung

Nach dem ersten Halbjahr bekommt Ihr Kind kein offizielles Zeugnis. Wir schreiben den Kindern dennoch eine kleine Urkunde, da alle anderen Kinder auch ein Dokument an dem Zeugnistag bekommen, Darpber freuen sich die Kinder sehr. Es hat aber keine rechtliche Bedeutung.

In den ersten zwei Schuljahren werden keine Zensuren erteilt, sondern lediglich Beurteilungen geschrieben (Berichtszeugnisse). Dadurch soll vermieden werden, dass sich Kinder als "Versager abgestempelt" fühlen. Aber auch der direkte Vergleich ist nicht möglich.

Verzicht auf Zensuren heißt aber nicht Verzicht auf Leistung.

Kinder wollen lernen und etwas leisten. Dafür brauchen sie Anerkennung durch Elternhaus und Schule. Es gibt daher am Ende es ersten und zweiten Schuljahres Zeugnisse mit Lernstandbeschreibungen. Hier wird erläutert, was ein Schüler schon kann und wie sich seine Interessen und Fähigkeiten entwickelt haben. Zusätzlich wird über das Sozial- und Arbeitsverhalten Auskunft gegeben. Auch die Anzahl der Fehlzeiten - entschuldigt oder nicht entschuldigt, werden angegeben.

Die ersten beiden Schuljahre sind eine Lerneinheit. Deshalb gibt es am Ende der Klasse 1 kein so genanntes "Sitzen bleiben". Für einzelne Kinder kann es aber manchmal sinnvoll sein, gerade die erste Klasse freiwillig zu wiederholen. Sprechen Sie darüber gegebenenfalls mit der Klassenlehrerin.

 

Lernen unter einem Dach

Hierbei handelt es sich um ein Integrationskonzept zwischen den Grundschulen Barßel, Elisabethfehn-Sonnentau, Elisabethfehn-West, Strücklingen, Harkebrügge und der Förderstufe in Barßel.

Nach diesem Konzept bietet die Förderstufe Soeste-Schule Barßel auf Grundlage der gemeinsamen Erarbeitung die Zusammenarbeit mit den Grundschulen an.

Für die Grundschule bedeutet dies, die Soeste-Schule stellt den Grundschulen pro Klasse 2 Unterrichtsstunden zur Verfügung. Die Soeste-Schule hat hierfür zusätzliche Lehrerstellen erhalten. In regelmäßigen Abständen finden Fortbildungen und ein schulischer Austausch zwischen der Förderschule Barßel und den Grundschulen statt.

Aufbauend auf das Konzept werden Förderpläne für verschiedene Schüler erstellt.

Für unsere Schule bedeutet dies: Für spezielle Förderung steht uns Frau Lammers zur Verfügung– 

Sie arbeitet mit 10 Unterrichtsstunden im Förderunterricht.

 

Lernen: Wie werden die Kinder an das Lernen herangeführt?

Vor allem in den ersten Wochen eignen sich spielendes Lernen und lernendes Spielen am besten, die Kinder auf das schulische Lernen vorzubereiten. Spiele fördern die geistige und gefühlsmäßige Entwicklung, sie schaffen Gemeinschaftserlebnisse, sie bauen Spannungen ab, sie ermutigen schüchterne Kinder.

Die Schule hat nicht nur die Aufgabe, Wissen zu vermitteln. Sie soll auch die Persönlichkeit fördern. Spielen lernen ist also keine Spielerei. Es hilft, eine oft ungewohnte Lernhaltung einzunehmen. Dazu gehört z.B., dass die Kinder lernen, still zu sitzen und sich zu konzentrieren, verabredete Regeln einzuhalten usw.

 

Leseunterricht im 1. Schuljahr

Die Kinder lernen Lesen mit „Löwenzahn und Pusteblume“ und anderen Materialien. Sie erlernen zunächst in Druckschrift die Buchstaben oder aus einem gedruckten Wort durch Lautbildung einen Buchstaben herauszulösen. Diese Buchstaben werden dann sehr schnell zu kleinen neuen Wörtern und Sätzen zusammengefügt.

Das Zusammenziehen der Buchstaben nimmt im Erstleseunterricht einen breiten Raum ein und wird von den Kindern unterschiedlich schnell geleistet.

Es ist wichtig, dass die Kinder zu Hause täglich üben!

 

 

 

M

 Mathematikunterricht im 1. Schuljahr

Wir arbeiten mit dem Mathematikbuch „Denken und Rechnen“ sowie mit dem passenden Arbeitsheft und anderen Materialien. Nach dem Zählen und Zuordnen von Mengen werden sehr schnell die Zahlen eingeführt. Achten Sie hier darauf, dass Ihr Kind die vorgegebene Schreibrichtung einhält.

Danach werden Plus – und Minusaufgaben im Zahlenbereich bis 10 gerechnet. Hilfsmittel dürfen dabei verwendet werden. Bis zum Ende des ersten Schuljahres wird der Zahlenraum bis 20 erweitert. 

 

Musikalische Grundschule

Unsere Schule hat sich am Anfang de Schuljahres 2012/2013 auf den Weg gemacht, "Musikalische Grundschule" zu werden. Das stand unter dem Motto: "Neue Wege beschreitet man beim Gehen".

In den einzelnen Unterrichtsfächern wurden musikalische Aspekte und Rituale eingebaut und in vielfacher Weise ausgeübt. Die Musik bereichert die verschiedenen Themen in den Fächern.

An unserer Schule gibt es eine kleine Lehrergitarrengruppe und auch die Eltern bringen sich in den schulischen Bereich durch musikalische Aktionen ein, wie u.a. durch die bestehende Cajon-Gruppe. Sie begleitet und unterstützt den Schulchor bei Auftritten.

Unsere Grundschule ist eine zertifizierte "Musikalische Grundschule".

 

 

 

 

O

 Offene Ganztagsschule

Unsere Schule bietet verlässliche Unterrichts – und Betreuungszeiten in der Regel von 8.00 bis 12.50 Uhr.

Schon ein Jahr vor der Einschulung wird einigen Kindern durch die Lehrkräfte der zuständigen Grundschule Sprachförderunterricht erteilt. Kooperation – Brückenjahr – mit dem Kindergarten.

Die Kinder der 1. und 2. Klasse erhalten 20 bzw. 22 Stunden Unterricht und werden zusätzlich betreut.

Die Kinder der 3. und 4. Klasse haben 26 Stunden Unterricht, darunter unter anderem zwei Stunden frühes Fremdsprachenlernen – im 3. Schuljahr wird das Fach nicht zensiert, ab Schuljahr 2004/2005 werden im 4. Schuljahrgang auch im Fach Englisch Noten festgelegt.

Ende des dritten Schuljahres wird eine zentrale Deutscharbeit (Lesen) des Landes Niedersachsen geschrieben.

Seit dem Schuljahr 2004/2005 gibt es in Klasse 3 ein Versetzungszeugnis.

Die Schulen sind angehalten, sich ein Programm zu geben, das unterschiedliche Schwerpunkte im Bereich der pädagogischen Arbeit (Differenzierungs- und Fördermaßnahmen, Optimierung des Schulanfangs), der Fortbildung, der Schulorganisation und der Kooperation (Lernen unter einem Dach) innerhalb und außerhalb der Schule setzen kann.

Erlasse wie unterrichtsfrei (kein hitzefrei) bei besonderen Witterungsbedingungen gelten weiterhin. 

Die wöchentlich zu erteilenden Unterrichtsstunden ergeben sich für die Schüler aus den eindeutigen Erlassen, Rahmenrichtlinien und den Umsetzungsmöglichkeiten. Näheres dazu regelt die Gesamtkonferenz bzw. der Schulvorstand. 

Die Gesamtkonferenz setzt sich zusammen aus dem Kollegium und dem Elternvorstand der Elternvertretung der Schule. Sie ist gehalten, sich an bestehende Gesetze und Ausführungsbestimmungen zu orientieren. Seit dem 01.08.2007 sind die Schulen verpflichtet einen Schulvorstand zu wählen, der sich um die Bereiche der Schulqualität kümmert (Stundenplan, Budget, Projekte, Schulprogramm).

An allen Berührungspunkten begrüßt die Schule die konstruktive Zusammenarbeit von Eltern und Schule. Wir brauchen in jedem Fall ihre Unterstützung.

Alle Lehrer und Lehrerinnen stehen allen Erziehungsberechtigten nach Absprache oder im Extremfall auch ad hoc zum Beratungsgespräch zur Verfügung. Auskünfte über Schüler (innen) werden darüber hinaus nur im Rahmen von Amtshilfe an beteiligte Stellen gegeben. Eltern müssen zuvor schriftlich ihre Genehmigung erteilen.

Die Schüler sollen mit der Aufnahme in die Grundschule Freude, Spaß und Lernwilligkeit entwickeln. Sie sollen den Lernprozessen folgen können und selbständig Informationen einordnen lernen. 

Diese Ansprüche von Schule und Lernen können zeitweilig zu Schwierigkeiten führen, wenn Störungen auftauchen. Störungen wie auch Lernbeeinträchtigungen bedürfen gezielter Hilfe und Anstrengungen, welche die Schule leisten muss. 

Ursache für besondere Förderung haben vielfältige Ursachen:

-organische Beeinträchtigungen

-zerebrale Dysfunktionen

-physische und psychische Störungen

-Verhaltensauffälligkeiten

-mangelndes, nicht erlebtes Sozialverhalten

-Familienstrukturen

-Integrationsprobleme

-Wahrnehmungsschwierigkeiten

  1. Im Förderunterricht, der bei differenzierten Aufgabenstellungen im täglichen Unterricht bis zu ausgewiesenen Förderstunden ansteht, sollen erkannte Defizite fachgerecht aufgearbeitet werden (Optimierter Schulanfang). Elternmitarbeit und auch benötigte Hilfe anderer am Bildungsprozess beteiligter Gruppen ist wünschenswert. Bei eklatanten Ausfällen zieht der Klassenlehrer über die Schule andere Stellen zu Rate oder fordert zusätzlichen Forder – bzw. Förderunterricht für den Schüler.

  2. Die Überweisung in den Schulkindergarten veranlasst der Schulleiter mit Rücksprache bei den Eltern und bei dem Gesundheitsdienst des Landkreises Cloppenburg. Zuständig für die Grundschule Harkebrügge ist der Schulkindergarten in Barßel.

    Durch Einführung der Inklusion haben alle Kinder das Recht, an unserer Grundschule unterrichtet zu werden. Eine Einschulung und die Überweisung in eine Schule für Lernhilfe mit sonderpädagogischen Förderbedarf sind nur noch in seltenen Ausnahmen möglich.

Ziel eines differenzierten Unterrichts ist die Forderung und Förderung von Schülern in angemessenem Umfang. Zusatzaufgaben und besondere Aufgabenstellungen können den Unterricht bereichern und verhindern permanente Über– und Unterforderung.

Im Primarbereich und hier besonders in der Grundschulzeit werden die Kinder an viele Kulturtechniken und Lernverfahren herangeführt, die der ständigen Wiederholung, Festigung und Vertiefung bedürfen.

Einige Kinder benötigen eine besondere Förderung im "Übenden Lernen". Selbstverständlich haben angefertigte Hausaufgaben, die im Zusammenhang mit dem Unterricht stehen, einen ähnlichen Effekt.

 

 

Optimierung des Schulanfangs

"Es gibt nichts Ungerechteres, als Ungleiche gleich zu behandeln!"

 (Karin Kohtz)

"Allen das Gleiche" und / oder "Jedem das Seine" 

Ziel aller pädagogischen Reformen muss die Schaffung der optimalen Organisation von Lernprozessen sein.

Das Schlagwort "Veränderte Kindheit" charakterisiert vielfältige Entwicklungen in unserer Gesellschaft. Schon im Vorfeld des Schulanfangs haben viele Eltern Angst, dass ihr Kind nicht "durchkommt" oder ihr Kind ständig unterfordert wird. Die Kinder bekommen dieses Ängste mit.

Die eigentliche Vorfreude auf die Schule wird somit mit unnötigen Ängsten belegt. Den Kindern, Eltern und Lehrern soll die nötige Zeit gegeben werden, herausfinden, wo das Kind seine Stärken und Schwächen hat, um sie dort abzuholen und weiter zu fördern.

Wir brauchen Zeit, uns Zeit zu lassen

und auch einmal Zeit, Zeit verlieren zu dürfen.

Voraussetzung für eine solche pädagogische Arbeit ist:

Die intensive Beobachtung der Kinder zur Erfassung ihrer individuellen Ausgangslage und zur Beobachtung ihres jeweiligen Entwicklungsstandes.

Dafür haben wir uns ein Beobachtungs-Istrumentarium angeeignet, das uns helfen soll, die verschiedenen Wahrnehmungsstrukturen der Kinder festzustellen. Anschließend sollen diese Beobachtungen gesammelt und ausgewertet werden. Davon ausgehend kann der Lehrer den Kindern individuelle Hilfen (fördern und fordern), insbesondere durch spezifische Förderproramme und nachdrückliche Förderung der Lernmotivation geben. Zurückgestellt werden nur die Kinder, von denen wir annehmen, dass sie noch Zeit für Ihre natürliche Entwicklung benötigen. Zeit, die wir Ihnen gönnen sollten!

Wir hoffen, dass wir mit diesem Projekt auf dem richtigen Weg sind, unseren Schülern die notwendige Ausgangslage zum fröhlichen und erfolgreichen Lernen zu schaffen bzw. zu erhalten.

 

 

 

 

P

 Projekt mit dem Namen "Faustlos"

Das Ziel dieses Programms ist es, die Fähigkeit Ihres Kindes zum Lösen von Problemen zu fördern und den Umgang mit eigenen Gefühlen und denen anderer Menschen zu üben und zu erweitern. Kinder die an diesem Programm teilnehmen und die vermittelten Fertigkeiten lernen und anwenden, werden sich in der Klasse wohler fühlen und im Alltag besser zurechtkommen.

 

 

 

S

 Schulausgangsschrift

Seit dem Schuljahr 2015/2016 erlernen die Kinder nach der Druckschrift die Schulausgangsschrift (SA). Die Schüler entwickeln auf der Basis dieser Ausgangsschrift eine persönliche Handschrift. Im Vordergrund stehen Lesbarkeit und Flüssigkeit, verbunden mit einem ästhetischen Erscheinungsbild. Die Lehrkraft unterstützt und berät die Kinder bei sinnvollen Übungsformen sowie beim Aufbau einer entsprechenden Haltung. Die Großbuchstaben sind der Druckschrift angenähert und dadurch vereinfacht. Die Kleinbuchstaben müssen im Wort verbunden werden. Viele Vorübungen zum Schreiben sollen die Feinmotorik der Hand verbessern. Erstklässler malen, kneten, schneiden aus, sie ziehen mit Buntstiften schwungvolle Ovale und Girlanden. Später gelingt dann umso besser das Schreiben von Wörtern und Sätzen.

Vor Beginn der Einführung findet ein Elternabend statt!

 

Schulfrühstück

Bitte geben Sie Ihrem Kind immer ein ausgeglichenes und gesundes Frühstück mit. Dazu gehören auch Getränke!

Süßigkeiten haben beim Frühstück nichts zu suchen! Zuviel Zucker macht die Kinder oft nervös und unkonzentriert.

 

Schulforum

Unter "Forum" wird die Versammlung aller Schulkinder und ihrer Lehrkräfte in der Pausenhalle verstanden.

Das Forum ist geeignet, den Kindern bewusst zu machen, dass sie alle zu der einen Schulgemeinschaft gehören und sie repräsentieren. Es ermöglicht den Kindern vielfältige, unterschiedliche Gemeinschaftserfahrungen, die in der kleinen Klasse nicht immer in ausreichendem Maße zu erreichen sind.

Das Miteinander in dieser Großgruppe fördert zudem in besonderer Weise, Rücksicht zu nehmen und sich an vereinbarte Regeln zu halten. Die Kinder verschiedener Klassen haben hier die Möglichkeit, ihre Lern- und Arbeitsergebnisse einer größeren Zuhörerschaft vorzustellen. Diese sind sehr vielfältig: Lieder, Gedichte, Sketche, Musikvorträge, Lesetexte usw.

Vor den Herbstferien stellt sich hier das 1. Schuljahr vor. Zu Weihnachten präsentiert sich das 3. Schuljahr (Weihnachtsfeier), 4. Schuljahr (Adventsfeiern) und zu Ostern fordert das 2. Schuljahr die Aufmerksamkeit der anderen Klasse im Oster-Forum. Im Sommer verabschiedet sich das 4. Schuljahr.

Das jeweilige 2. und 3. Schuljahr ist für die Gestaltung des Gottesdienstes am Aschermittwoch zuständig. Das 4. Schuljahr gestaltet den Einschulungsgottesdienstes. Die 2. Schuljahre haben im jeweiligen Jahr die feierliche Einschulung zu umrahmen. Hier sorgen Eltern des jeweiligen Schuljahre für das leibliche Wohl. So hat jede Klassenstufe im gesamten Jahr festgesetzte Termine um Verantwortung zu übernehmen und sich zu präsentieren.

 

Schulzeiten

 

 

 

 

 

U

 Unterrichtsausfall bei besonderen Wetterbedingungen  

Wenn bei besonderen Wetterbedingungen im Winter (Eisregen, Glätte, hoher Schnee etc.) der Schulweg für die Schüler unmöglich oder zu gefährlich ist, entscheidet die Landesschulbehörde oder der Landkreis über den Ausfall des Unterrichts. Dies wird so früh wie möglich im Hörfunk bekannt gegeben. In diesem Fall versuchen wir zusätzlich die jeweiligen Telefonketten der Klassen in Gang zu setzen.

Hierbei sollten Sie wissen, dass Sie in entsprechenden witterungsabhängigen Situationen, wenn vom Landkreis nicht ausdrücklich schulfrei gegeben wird, immer auch selbst entscheiden können, ob Ihr Kind den Schulweg ohne Gefahren auf sich nehmen kann.

Bei Hitzefrei können die Kinder vom Unterricht befreit werden, wenn ein Unterrichten in den Klassenräumen bzw. draußen nicht mehr möglich ist. Diese Maßnahme ist also von der Gegebenheit in der Schule abhängig. Da es darüber immer große Unruhe gab, obwohl Betreuung in jedem Fall vorgehalten wurde, aber Hitzefrei nicht einen Tag vorher angesagt werden kann, haben wir an unserer Schule beschlossen, kein Hitzefrei mehr zu geben. 

(Eigentlich schade für die Kinder, die Lehrer sind sowieso angewiesen in der Schule zu bleiben und andere Aufgaben zu erledigen.)

 

 

 

V

Vertretungsunterricht

Wir gehen bei Vertretungsstunden je nach Situation verschieden vor und haben dabei gute Erfahrungen gesammelt: 

  1. Die Kinder von 2 Klassen werden zusammen von einer Lehrkraft unterrichtet.

  2. Ein Vertretungsstundenplan wird erstellt, von denen etliche Klassen betroffen sein können.

  3. Eine Vertretungslehrkraft erteilt den Unterricht.

  4. Eine Pädagogische Mitarbeiterin übernimmt die Aufsicht über eine Klasse, die von der Lehrerin Anweisungen zum Unterrichtsinhalt bekommt.

 

 

 

W

Weg zur Schule

Mit dem Fahrrad zur Schule

Mit dem Fahrrad zur Schule zu kommen ist überhaupt kein Problem, wenn das Fahrrad technisch in Ordnung und verkehrssicher ist, das Kind den sichersten Weg genau kennt und die Verkehrsregeln befolgt.

Am Anfang sollten die Kinder in ihrem Interesse jedoch zur Schule begleitet werden! Denken Sie auch zur Sicherheit Ihres Kindes an einen Helm!

Auf dem Schulhof findet sich das Kind dann allein zurecht.

Fahrradständer stehen auf dem Schulhof zur Verfügung. Das Fahrrad sollte möglichst in einem Ständer "geparkt" werden.

Reicht der Platz jedoch nicht, sollen die Räder neben dem Fahrradständer in einer Reihe aufgestellt werden. Der Zaun ist nicht geeignet, um daran Fahrräder abzustellen!

Jedoch muss man wissen: Das Fahrrad ist gegen Diebstahl oder Beschädigung seitens der Gemeinde nur dann versichert, wenn das Kind über 1 km von der Schule entfernt wohnt und kein Buskind ist und wenn die Hausratversicherung nicht für den Schaden eintritt.

Das heißt zudem, dass die Gemeinde nur für diese Kinder einen Fahrradstand bereitstellt.

Mit dem Auto zur Schule

Bitte beachten Sie ohne Ausnahme im Interesse Ihrer eigenen Kinder: 

Halten und wenden Sie nicht vor dem Haupteingang und in der Bushaltestelle. Sie leisten so einen unschätzbaren Beitrag zur Sicherheit aller Schulkinder, denn dort sind Knotenpunkte, wo unsere Kinder zu Fuß, mit dem Fahrrad oder mit dem Bus zur Schule kommen.

Bitte parken Sie mit dem Auto auf dem Parkstreifen gegenüber dem Schuleingang oder bei besonderem Andrang kann auch mal der Dorfplatz zum Parken aushelfen.

Bringen Sie dann Ihr Kind zum Schulplatz, dann können alle sicher die Schule erreichen!

Mit dem Bus zur Schule

Ein Grundschulkind hat Anspruch auf Schülerbeförderung, wenn der Schulweg mehr als 2 km beträgt. Für den Weg zur nächsten Haltestelle besteht ein Anspruch nur, wenn der kürzeste Weg zwischen Wohnung und Haltestelle 2 km überschreitet.

Soll Ihr Kind auch ohne Anspruch mit dem Bus fahren, können Sie bei dem Busunternehmen Meyer eine Busfahrkarte kaufen.

Die Buskinder sammeln sich nach dem Unterricht immer in der Pausenhalle und warten dort gemeinsam mit einer Aufsicht auf den Bus. Erst wenn der Bus angekommen ist, gehen die Grundschulkinder gemeinsam mit der Aufsicht zur Bushaltestelle.

Die Bushaltestelle ist nur für die Busse als Haltestelle gedacht und nicht zum Halten und Parken der Autos vorgesehen. Bitte achten Sie darauf!  

Für behinderte Kinder und für Kinder im Schulkindergarten gelten Sonderbestimmungen.